Lästlinge » Schädlinge

Um nähere Informationen über die Schädlinge zu erhalten,
klicken Sie bitte auf die einzelnen Bilder oder Namen der Schädlinge.

Deutsche Wespe Deutsche Wespe
(Vespa)

Wespen bauen ihre Nester in Rolladenkästen, in Estrichen, unter Ziegeln, in Erdlöchern usw. und können unsere Lebensqualität durch Stiche oder Übertragung von Krankheitskeimen wie zum Beispiel Salmonellen einschränken.

Seltenes Bild: links ein Hornissennest und rechts ein Wespennest ... guter Fang!

Frühling: Das Wespen-Weibchen beginnt mit dem Nestbau und bestückt jede Nestzelle mit einem Ei, die daraus schlüpfenden, nicht fortpflanzungsfähigen Arbeiterinnen übernehmen sofort den Nestbau und die Brutpflege.

Sommer: die Königin vergrössert das Volk um bis zu 5.000 Arbeiterinnen.

Herbst: Gegen Sommerende schlüpfen aus den Puppen fortpflan­zungsfähige Männchen und Weibchen, die sich paaren, die Männ­chen sterben, die Weibchen suchen sich geschützte Orte um zu überwintern.

Winter: Alle Individuen des Volkes sterben, mit Ausnahme der befruchteten Weibchen.

Kellerassel Kellerassel
(Porcellio scaber)

Die Kellerassel wird bis 15 mm lang, ist grau gefärbt und hat einen ovalen Körper mit sieben Brustsegmenten. Sie ernähren sich fast ausschliesslich von pflanzlichen Materialien.

Sie leben und verstecken sich an feuchten Stellen unter Pflanzen­resten, Steinen und in Kellerräumen. Pro Jahr können bis zu 3 Eiablagen mit bis 90 Eier erfolgen.

Halmfliege Halmfliege
(Taumatomyia notata)

Die Halmfliege ist etwa 2 mm lang, gelbe Fliege mit drei schwarzen Längsstreifen auf dem Rücken. Die Weibchen legen im Frühjahr ihre Eier auf Grasflächen ab, daraus schlüpfen kleine Maden. Nach dem Larven- und Puppenstadium erscheint diese Fliege, die für die Schwarmbildung (Anfang September) an Hochhäusern (meist die obersten 2 bis 3 Stockwerke) verantwortlich ist. Den Winter überdauern sie in Verstecken.

Spinne Spinne
(aranea)

Spinnen bevorzugen helle Fassaden, Dachuntersichten und Beleu­chtungen aller Art. Spinnen vermehren sich sehr stark. Die meisten der ca. 30.000 Spinnenarten bewohnen die Tropen, bei uns kom­men ungefähr 800 Arten vor, in unseren Häusern bis 20 Spinnenar­ten wie die Hausspinne, Kellerspinne, Weberknechte usw. Spinnen gehören zum Stamm der Gliederfüssler. Sie leben räuberisch von Insekten.

Schäden: Spinnennester bzw. Netze, Spinnenkot an Fassaden, Fenstern, Fensterbänken, Tischen, Booten, Fahrzeugen usw.

Silberfischchen Silberfisch / Silberfischchen
(Lepisma saccarina)

Silberfische sind 7 bis 12 mm lang, flügellos, nachtaktiv, grau-silbrig beschuppt und haben zwei Fühler und drei Schwanzanhänge. Tagsüber verstecken sie sich hinter Sockelleisten, unter Fussböden, hinter losen Tapeten usw. Aufenthaltsorte sind Räume mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (Badezimmer, Küchen, Waschküchen, Speisekammern usw.). Die Eier der Silberfische werden in Verstecken abgelegt, nach ca. 30 Tagen schlüpfen die ersten Larven. Bis zum Vollinsekt Silberfisch dauert die Entwicklung etwa ein Jahr, die gesamte Lebensdauer beträgt ca. zwei Jahre.

Staublaus Staublaus
(Psocoptera)

Die Staublaus wird 1 bis 2 mm gross, ist oval, beige bis braunfarbig und hat einen dicken Kopf mit dünnen Antennen. Zu finden sind Staubläuse in feuchten Räumen, Wänden, (zum Beispiel in Neu­bauten) oder an feucht gewordenen Lebensmitteln.

Waldschabe Waldschabe
(Ectobius Vittiventris)

Die harmlose, flugfähige Waldschabe ist ein Freilandinsekt, ist strohgelb, 8 bis 11 mm lang und hat ein transparentes Halsschild. Vom Licht angelockt, verirrt sie sich auch in Wohnräumen durch offen stehende Fenster und Türen.

Waldschaben treten von Mai bis Oktober auf.

Wegameise Wegameise
(Lasius)

Einheimische Ameisen sind soziale Insekten, die als Volk in einem Nest leben. Das Nest wird im Boden, in faulendem Holz oder auch in feuchten und nicht zu kalten Hohlräumen von Häusern angelegt. Die bei uns am häufigsten anzutreffende Ameisenart, die Garten- oder Wegameise (2-5 mm) hat pro Volk eine Königin, welche im Nest Eier legt und für Nachwuchs sorgt.

Die Larven und auch die Königin werden durch die Arbeiterinnen gefüttert. Je nach Art und Jahreszeit gibt es ein unterschiedliches Nahrungsangebot: Insekten, Aas, Blattläuse aber auch zuckerhaltige Speisen oder Fleisch. Jedes Volk bildet im Sommer (Juni-August) zahlreiche geflügelte Weibchen und Männchen, die zum Hochzeits­flug ausschwärmen. Die begatteten Weibchen suchen anschlies­send ein neues Territorium und versuchen dort ein neues Volk zu bilden. Die Männchen sterben nach der Befruchtung.

Unter Lästlingen versteht man alle Tierarten, die vom Menschen "nur" als lästig empfunden werden und ansonsten keine grösseren Schäden anrichten können.

Unsere Dienstleistungen ...

Gratisanalyse

Gratisanalyse

Bei Unsicherheiten können Sie uns ein Muster des Insektes (möglichst vollständiges Insekt in einem Behälter) per Post zum Gratis-Bestimmungsservice schicken - bitte Absender nicht vergessen!


Uns erreichen Sie kostenlos unter 0800 50 60 70

Kostenlose Rufnummer für kompetente Beratung - 24 Stunden am Tag. Oder nehmen Sie im Kontaktformular unverbindlich mit uns Kontakt auf.