Hygieneschädlinge » Schädlinge

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Deutsche Schabe Deutsche Schabe / Kakerlake
(Blattella germanica)

Die Deutsche Schabe (Kakerlake) ist ein nachtaktiver Allesfresser, flugunfähig, 10 bis 15 mm lang, hellbraun, mit 2 dunklen Längs­streifen auf dem Halsschild. Die Anwesenheit dieser Schabenart bedeutet eine gesundheitliche Gefährdung, die zu beseitigen ist.

Adulte, Larven und Oothek (Eipaket)

Die Deutsche Schabe be­siedelt in Gebäuden vor­zugsweise Einbauten und Installationen, überwiegend in feuchtwarmen Bereichen (zum Beispiel: Küchen­schränke, hinter oder unter Kühlschränken, Wasserleitungen, Nähe von Aquarien usw.) wo sie sich in Gruppen aufhalten.


Orientalische Schabe Orientalische Schabe
(Blatella orientalis)

Die Orientalische Schabe wird 20 bis 25 mm lang, ist dunkelbraun bis schwarz, flugunfähig. Dieser nachtaktive Allesfresser besiedelt im Haus meist Kellerräume und Kanalisationssysteme.

Braunband Schabe Braunband Schabe / Möbelschabe
(Supella longipalpa)

Die Braundbandschabe auch Möbelschabe genannt, ist ein gelb­braunes Insekt mit langen Fühlern, 10 bis 15 mm lang, das Hals­schild ist trapezförmig, am Rand transparent. Die Braunbandschabe besiedelt in Gebäuden neben Küche und Bad auch trockenere Bereiche wie elektronische Installationen, in und unter Möbeln.

Amerikanische Schabe Amerikanische Schabe
(Periplaneta americana)

Die Amerikanische Schabe ist mit 30 mm die grösste bei uns ansäs­sige Schabenart. In der Schweiz jedoch selten anzutreffen.
Sie hält sich bevorzugt in dunklen, feucht-warmen Bereichen auf, zum Beispiel in zoologischen Gärten und Treibhäusern.

Hausmaus Hausmaus
(Mus musculus)

Die Hausmaus hat eine Grösse von bis 10 cm (Schwanz ist gleich­lang wie der Körper), sie hat ein braungraues Fell und eine Lebens­erwartung von ca. einem Jahr. Der Aktionsradius beträgt bei aus­reichendem Nahrungsangebot nur wenige Quadratmeter. Hausmäuse gelangen in Gebäude durch aktive Zuwanderung oder passive Ein- und Verschleppung mit Warenlieferungen, Verpack­ungen, Gebinden usw. Mäusekot ist stäbchenförmig, ca. 3 bis 6 mm.

Hausmäuse werfen 5 bis 8 mal pro Jahr 4 bis 8 Junge. Unter günstigen Umständen können nach einer dreiwöchigen Tragezeit sogar 12 Jungtiere pro Wurf enthalten sein. Acht Wochen nach der Geburt sind diese Tiere bereits wieder geschlechtsreif, womit die Bildung der nächsten Generation beginnt. Von einem Mäusepaar können somit theoretisch in einem Jahr 1000 Nachkommen entstehen!

Schäden als Vorrats- und Materialschädlinge durch Frass und Verschmutzung. Durch Zerstörung von Isolationen an elektrischen Leitungen kann es zu Kurzschlüssen, Bränden und Abstürzen von EDV Anlagen kommen. Die Hausmaus wird von vielen Krankheits­erregern (Bakterien, Viren, Pilze, Würmern) befallen. Vor allem durch ihre Exkremente verbreiten sie diese Krankheiten.

Hausratte Hausratte
(Rattus rattus)

Die Hausratte hat eine Körpergrösse von bis zu 20 cm, eine Schwanzlänge von 20 bis 25 cm, sie hat ein schwarzgraues Fell, das Bauchfell ist weisslich-gelb. Sie wiegt bis zu 350 g. Die Trächtigkeits­dauer beträgt ca. 20 Tage, 4 bis 6 Würfe jährlich mit durchschnittlich 6 bis 8 Jungen. Der Kot der Hausratte ist spindelförmig, ca. 12 mm.

Die Hausratte liebt Wärme und Trockenheit und bewohnt meist höher liegende Stockwerke, Dachböden, Lagerhäuser, Markthallen, Scheu­nen, Silos usw.

Wanderratte Wanderratte / Wasser- oder Kellerratte
(Rattus norvegicus)

Die Wanderratte, auch Wasser- oder Kellerratte genannt, hat einen bis 25 cm grossen und robusten Körper, eine Schwanzlänge bis 22 cm, das struppige Fell ist oben braun mit schwarzen Stellen, das Bauchfell ist grau bis gelb / weiss. Der Kot ist kapselförmig, bis ca. 20 mm. Das Weibchen ist 22 bis 24 Tage trächtig, jeder Wurf umfasst ca. 9 Junge. Die Weibchen werden 3 bis 5 mal trächtig pro Jahr.

Wanderratten leben in Gebäuden vorwiegend im Erdgeschoss und Kellerräumen, wie auch im Freien (Mülldepots, Kanalisationen etc.)

Stubenfliege Stubenfliege
(Musca domestica)

Die Stubenfliege hat eine Grösse von bis zu 9 mm, ist als Lästling die meist verbreitete Fliegenart, sie kann in jedem Stadium überwintern.

Bereits 4 bis 8 Tage nach dem Schlüpfen beginnen die Weibchen mit der Eiablage, wobei ein Weibchen ca. 120 Eier legt. Insgesamt legt ein Weibchen ca. 600 Eier.

Larven haben ein abgerundetes Körperende. Ausgewachsene Larven verwandeln sich in rotbraune Puparien.

Aus hygienischer Sicht ist die Stubenfliege eines der gefährlichsten Lebewesen überhaupt. Durch ihren Flug zwischen Nahrungsmitteln, Fäkalien, Abfällen und wieder Nahrungsmitteln wird sie zum Über­träger zahlreicher Infektions- und Parasitenkrankheiten.

Fruchtfliege Fruchtfliege, Essigfliege
(Drosophila)

Grösse ca. 3 bis 4 mm, gelbbraune Fliege mit markanten roten Augen. Die Weibchen legen hunderte von Eiern direkt auf Nahrungs­mittel, die für die Larvenentwicklung geeignet sind, also verwesende Früchte, Gemüse, Milch etc.

Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zum Adult beträgt ca. 10 Tage.
Die Lebensdauer der Adulten beläuft sich auf 2 bis 9 Wochen.

Häufiges Vorkommen in Brauereien, Süsswarenfabriken, Restaurants und Gemüseläden.

Pharaoameise Pharaoameise
(Monomorium pharaonis)

Arbeiterinnen ca. 2 mm, Königinnen ca. 5 mm, sehr schlank, bern­steinfarbig mit schwarzem Hinterende. Ursprünglich aus den Tropen, gehören sie weltweit zu den bedeutendsten Hygieneschädlingen, sind Allesfresser, bevorzugen jedoch eiweissreiche Nahrung.

Normalerweise sind viele Nester vorhanden, man findet sie im Haus­halt hinter Steckdosen, elektrischen Geräten, Warmwasserleitungen und im Mauerwerk.

Schwarzkopfameise Schwarzkopfameise
(Tapinoma melanocephalum)

Ist ca. 1,3 bis 1,5 mm lang, also noch kleiner als die Pharaoameise. Kopf und Brust sind braunschwarz gefärbt, Hinterleib graubraun. Sie bilden Staaten mit mehreren Königinnen. Als Nahrung dienen zucker- und eiweisshaltige Produkte.

Die ursprüngliche Heimat sind die Tropen, wurde durch den Welt­handel international verschleppt. Sie ist in der Schweiz nur sehr wenig bekannt.

Hygieneschädlinge übertragen vor allem über Nahrungsmittel Krank­heitserreger auf den Menschen.

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